Bilder & Themen

So vielfältig und individuell wie die Menschen, die zur Kunsttherapie kommen sind die Bilder und Themen, mit denen sie sich beschäftigen.

Hier einige Beispiele:


Ich habe meine Schutzhöhle gemalt. Darunter sitze ich in Sicherheit. Wenn jedoch zu viele Probleme von außen auf mich einwirken, dringen sie wie Regen in meine Höhle ein.

Ich entwerfe in der Kunsttherapie neue Formen des Schutzes.


Ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung in meinem Leben. Welcher Weg ist produktiv, welcher Weg gefährdet mich? Habe ich die freie Wahl?

In der Kunsttherapie kann ich diese Frage für mich klären.


Seit geraumer Zeit habe ich Magenschmerzen. In der Kunsttherapie kann ich das Gefühl beschreiben, ein Bild dafür finden und es mit Farben umsetzen. Es wird deutlich, dass viel Aggression von außen auf mich zukommt und sich als Magenschmerzen zeigt.

Ich überlege, ob ich nicht selbst mal die „Boxhandschuhe“ anziehen sollte um mich gegen Druck von außen zur Wehr zu setzen.


Ich habe einen immer wiederkehrenden Traum, in dem ich auf einen körperlosen geisterhaften Mann treffe, der mich bedrängt.

In der Kunsttherapie habe ich die Möglichkeit, ihn erstmals so gut ich kann zu malen, um mir dann im Gespräch mit der Therapeutin klarer zu werden um was es in diesem Traum geht und was er mir sagen möchte. Für mich ist diese konkrete Auseinandersetzung sehr entlastend.


Seit Jahren esse ich zu viel, bin schwer und unbeweglich geworden. Auf dem gemalten Bild wird deutlich, dass ich mir einen äußeren Panzer geschaffen habe, der mein verletzliches Inneres schützen soll.

In der Therapie gehe ich auf die Suche nach anderen, neuen Formen des Schutzes. Wenn ich sie anwende, kann der Panzer schmelzen und ich wieder leichter und beweglicher werden.


Das Herz stellt mein Liebesgefühl zu einer nahe stehenden Person dar. Der Boden ist etwas sumpfig.

Ich möchte einen neuen Boden schaffen, auf dem Frisches und Grünes besser wachsen kann. Dann können wir vielleicht auch wieder besser miteinander sprechen


Der Vogel bin ich selbst. Er kann zwar gerade noch fliegen, jedoch befindet sich eine große Last auf seinem Rücken, sodass das Fliegen mühsam wird.

In der Therapie bespreche ich, welche Belastungen mich beschweren und wie ich lerne, besser damit umzugehen.


Derzeit empfinde ich mein Leben wie hinter Gittern, gefangen und eingekerkert. Dahinter ist das bunte Leben. Dorthin möchte ich kommen.

In der Kunsttherapie entwickle ich Wege, die mir Freiheit ermöglichen.


Immer wieder befinde ich mich in Lebenssituationen, die meinem inneren Kind nicht gut tun.

In der Kunsttherapie entwerfe ich Bilder davon, wie die Beziehung zu meinen inneren, empfindsamen Gefühlen bewusster und inniger werden kann. Ich möchte eine gute Mutter für mich selbst werden.